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news rund um apc
Der INRI-Code - Rückblick auf den apc 2014 (Gerhard Führer)
Donnerstag, 18. Dezember 2014 um 13:45

“Es war wirklich das schönste Wochenende in diesem Jahr 2014 für mich!”, schrieb uns Miriam nach dem apc be[:long:]ing in St. Georgen an der Gusen.

Wie war das möglich, da der apc doch diesmal ein sehr schweres Thema hatte und am Ort des heute weitgehend vergessenen, aber grausamsten Konzentrationslagers im ganzen Dritten Reich veranstaltet wurde?

Es war wohl Gottes Zeitpunkt und ein “offener Himmel”, der 370 Teilnehmer, Mitarbeiter und Gäste erleben ließ, “unsere brutale Geschichte bei ihm abzulegen und an einem schrecklichen Ort auf Frieden zu stoßen” (Zitat Andreas Trinker).

Römer 11
Der apc wurde auf ungewöhnliche Weise eröffnet: Die Teilnehmer lernten in Gruppen mit je einem Mitglied des Leitungsteams jeweils 1-2 Verse aus dem 11. Kapitel des Römerbriefes auswendig. Der anschließende Versuch des Leitungsteams, der Reihe nach das ganze Kapitel von der Bühne aus aufzusagen, wäre wohl ohne die Hilfe ihrer Teilnehmergruppen kläglich gescheitert. Die gemeinsame Proklamation des Wortes Gottes wurde somit zu einem großen Spaß, überwand ganz nebenbei jede Distanz und ermöglichte trotzdem einen tiefen geistlichen Einstieg ins Thema.

Input
Die Kongressreferentin, Schwester Joela von der Evangelischen Marienschwesternschaft in Darmstadt (www.kanaan.org), hatte für den apc auf den Beginn einer INRI-Bewegung gehofft. Der Herr hatte ihr dies als Antwort auf die “Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird” (Offb 3,10) für unsere Zeit aufs Herz gelegt. Sie führte aus, dass Jesus seine jüdische Identität nie geändert hat, während die christliche Kirche über die Jahrhunderte, mit dem nationalsozialistischen Holocaust als furchtbarem Höhepunkt, versucht hatte, sich “von jüdischem Blut zu reinigen”.
“Jesus von Nazareth, König der Juden” (INRI) war die politische Anklage, die er nie bestritt und die sein Todesurteil durch Pilatus zur Folge hatte, nachdem die religiöse Anklage gescheitert war, dass er sich Sohn Gottes genannt hatte. Hätte die Kirche dieses Bekenntnis ihres jüdischen Messias ernst genommen und wäre stets an der Seite Israels gestanden, hätte es nie Judenverfolgungen oder einen Holocaust gegeben.
Die Rückbesinnung auf diesen wesentlichen Aspekt der Kreuzesbotschaft gibt uns heute die Chance auf eine späte, aber nicht zu späte Korrektur, meinte Sr. Joela: solange an unseren Wegen, Steigen, in unseren Kirchen und Kapellen noch Kreuze mit dem Bekenntnis “INRI” stehen, die uns an diese Wahrheit erinnern, können wir die dunkle Decke des Antisemitismus durchdringen, indem wir unseren Herrn und Erlöser mit den Worten anbeten: “Wir lieben und verehren dich, Jesus von Nazareth, König der Juden!”
Israel braucht Schutz durch uns Christen, weil die Verblendung sich wiederholt, diesmal allerdings nicht nur auf europäischer, sondern auf globaler Ebene. Wir befinden uns erneut inmitten einer massiven Propaganda gegen den ersten Zeugen Gottes, wie sie schon vor dem 2. Weltkrieg zu sehen war.
Was können wir tun? Der Herr erwartet von uns nichts Unmögliches. Zum geistlich blinden Propheten Bileam redete Gott durch seinen Esel, sodass er schließlich Israel segnen musste. Das und nicht mehr ist unser Job: Schweigt nicht, redet! Jesus selbst hatte sich aus allen Tieren einen Esel erwählt, der ihn beim königlichen Einzug in Jerusalem tragen sollte. Genauso können wir den jüdischen Jesus zurück in seine Kirche tragen mit der Haltung: alle Ehre dem König, keine Ehre für den Esel!

-> Hier gibt's die "INRI-Broschüre" von Sr. Joela zum Download

apc family groups
Alle TeilnehmerInnen waren von Beginn an in family groups mit 2 “Eltern” eingeteilt. Helena schreibt: "Mir hat die Zeit mit meiner Family-group insgesamt sehr gut gefallen.
Die Gemeinschaft war unglaublich gut und ich bin total begeistert, wie genial Gott uns (durch euch ;)) zusammengestellt hat und was er allein in den 2 Tagen gewirkt hat.
Besonders die Offenheit, die gute Beteiligung und unsere Diskussionen fand ich sehr wertvoll und die gegenseitige Unterstützung und unser Gruppenzusammenhalt trotz der kurzen Zeit waren echt ermutigend.
Mir persönlich haben die Anderen auch durch das, was sie mitgeteilt haben, echt geholfen."

apc-style
Der Aktivpark in St. Georgen/G. war die optimale Location für diesen apc. Herrliches und reichliches Essen vom SAM-Restaurant in der Stockhalle, die wir als Speisesaal benutzen durften, lebendiger und erfrischender Lobpreis mit MercyDispense, eine von Isabellas Team super dekorierte Halle, mit fettem Sound aus Chriggis Soundsystem und perfekter Organisation durch die beiden Pilze Manuel und Simon. Im Foyer ein top organisiertes Anmelde- und Infoteam und für alle Hungrigen und Durstigen das legendäre apc-Bistro. Hilfsbereite Securities, die nicht nur am Krampustag die Mädchen beschützten, wenn sie in ihr Nachtquartier zur Volksschule und zurück gingen. Und wem doch was weh tat, der erhielt von Erste-Hilfe-Schwester Andrea die passende Behandlung. Das Gebetsteam brachte rund um die Uhr den Kongress und seine Teilnehmer vor Gottes Thron und das Gesprächsteam stand für persönliche Gespräche und Gebet zur Verfügung.

Gebetsworkshops und Gebetsnacht
Am Sonntag Vormittag nach der Plenumsveranstaltung mit Sr. Joela und Mercy Dispense wurde es sehr praktisch: in 12 verschiedenen Gebetsworkshops konnte man neue Gebetsformen kennen lernen und auch sofort ausprobieren. Und am Sonntag Abend stieg wieder die bereits legendäre apc-Gebetsnacht, bei der christliche Werke und Organisationen aus der apc empowerment group in der Halle Gebetskojen vorbereiteten, in denen sich die apc TeilnehmerInnen über konkrete Anliegen informieren und gemeinsam ins Gebet gehen konnten.

Stationenbetrieb in family groups

Jana schreibt uns: Ich hatte viele, sehr gute, sehr tiefgehende Gespräche, habe Gottes Nähe sehr stark erlebt und viel gelernt über die Wichtigkeit des jüdischen Kontextes in der Bibel (möchte mich damit noch näher beschäftigen). Dankbar bin ich für die Möglichkeit, den Stollen zu besichtigen und vor allem für das Zeitzeugengespräch, das mich sehr berührt und bewegt hat.

Stollen Bergkristall
Erstmals seit dem 2. Weltkrieg wurde der ehemalige Nazi-Rüstungsstollen “Bergkristall”, mit 50.000 m2 das größte Bauwerk Österreichs, für eine Gedenkveranstaltung mit Jugendlichen geöffnet. Rudolf Haunschmied und Bernhard Mühleder vom Gedenkdienstkomitee Gusen führten jeweils 4 family groups durch den Stollen zu einer eigenen, permanenten apc-Andachtsstelle.
Dort beteten die Teilnehmer ein von Sr. Joela vorbereitetes Buß- und Segensgebet, zündeten eine Kerze an und steckten sie in den Sand unter dem Holzkreuz mit der lateinischen Aufschrift “Jesus Nazarenus, Rex Judeorum” und dem Judenstern im Zentrum der Balken. Manche Gruppen sangen das Vater Unser, die KISI Kids das Sh’ma Israel.
Philipps Kommentar bringt auf den Punkt, was wohl alle empfanden: “Die Stollenführung war ein trauriger aber auch heiliger Moment.” Eine Teilnehmerin drückte es so aus: “Die Thematik mit Israel ist mir etwas verständlicher geworden, und den Stollen besichtigen zu können, war wirklich demütigend und ein willkommener Perspektivenwechsel.”

Zeitzeugengespräche
Besonders bewegend waren die Gespräche mit den 3 jüdischen Überlebenden des Holocaust. Der Älteste war mit 101 Jahren Marko Feingold, der 4 Konzentrationslager überlebt und nach dem Krieg in Salzburg gelandet war. Dr. Lucia Heilmann wurde mit ihrer Mutter von einem Freund ihres Vaters in Wien versteckt und durch viele Wunder gerettet. Michaela Vidláková aus Prag überlebte mit ihren Eltern das Konzentrationslager Theresienstadt. Die Familie wurde durch eine göttliche Fügung vor der bereits beschlossenen Deportation nach Auschwitz bewahrt.

Workshops
Viele Teilnehmer besuchten einen der beiden Workshops zur Geschichte der “Hölle von Gusen” und von “Papa Gruber”, einer der herausragendsten Figuren des österreichischen Widerstands gegen die Nazis und Märtyrers von Gusen.

Abschluss und Segen

Dieser apc war von Beginn bis zum Ende von einer tiefen geistlichen Intensität geprägt, auf die sich die Mitarbeiter und Teilnehmer in bewundernswerter Weise eingelassen haben.
Ein herzzerreißender Spendenaufruf unseres “apc-Bettlers” Stefan bewirkte schlussendlich noch den finanziellen Durchbruch und brachte den Kongress in die schwarzen Zahlen, sodass wir auch die Evangelischen Marienschwestern für ihren tollen Dienst segnen können.
Die wachsende Zahl der Schulbeweger wurde durch die Berichte vieler Schüler auf der Bühne deutlich, die bereits einen Schülergebetskreis gestartet haben.
Marie-Louise Weißenböck von “Christen an der Seite Israels” wies auf das 100-Tage-Gebet zwischen dem 70jährigen Gedenken an die Befreiung von Auschwitz und dem Ende des 2. Weltkriegs hin, in das wir uns alle einklinken können: http://100tagegebet.de
Zum Abschluss knieten alle beim Dankgebet vor Gott und bedankten sich bei ihm, dass er tatsächlich den Himmel geöffnet und uns an einem Ort mit dieser schrecklichen Geschichte so viel Gnade gegeben und uns diesen wunderbaren apc zufallen hat lassen. Das Sh’ma Israel der KISI Kids war dann ein würdiges Abschlusslied für diesen besonderen Kongress.

Ausblick

Um noch einmal auf Miriam zurück zu kommen, für die der apc das schönste Wochenende des ganzen Jahres 2014 war. Sie wünscht sich, “dass die Zeit bis zum nächsten apc schnell vorbei geht, ich kann’s kaum erwarten!”
Falls es dir auch so geht: wir denken bereits über einen INRI-Tag 2015 nach. Versprechen können wir noch nichts, aber du kannst schon mal dafür beten, dass es was wird!

 
Fotos vom apc 2014
Donnerstag, 11. Dezember 2014 um 09:57

Hier findest du tolle Fotos von einem unglaublich ermutigenden, bewegenden, einzigartigen, schwer in Worte zu fassenden apc. Einen Bericht, der das dennoch versucht, findest du oben. https://plus.google.com/photos/117796064578999736704/albums/6091327218043888417 oder hier: http://austrianprayer.at/gallery.html?gid=22

 
Grußbotschaft vom YouPC in Darmstadt
Dienstag, 11. November 2014 um 22:36

 











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