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Der Weg nach Emmaus - Gerhard Führer
Dienstag, 06. April 2010 um 10:00

Vor meiner letzten Israelreise im Februar dieses Jahres fasste ich einen tollkühnen Entschluss: ich wollte unbedingt den Weg von Jerusalem nach Emmaus zu Fuß zurücklegen, um nachzuempfinden, was vor 2000 Jahren hier geschehen war und eventuell ein paar gute Fotos für den apc zu schießen!

Die Geschichte der Emmausjünger soll uns ja durch den 24-Stunden-apc von 2. auf 3. Oktober begleiten:

Mit der brutalen Kreuzigung so kurz nach dem gemeinsamen Sederabend ist nicht nur die Feier des Pessah-Festes für die beiden geplatzt, sondern auch alle ihre Hoffnungen, die sie auf Jesus von Nazareth gesetzt haben. Er hätte Israel erlösen sollen, so wie die Propheten es verheißen hatten! Nun ist er tot, doch kursieren neuerdings Gerüchte, dass sein Grab leer und er angeblich wieder am Leben sein soll ... Voller Fragen nehmen sie den zweistündigen Weg nach Emmaus auf sich. Da gesellt sich ein Mann zu ihnen und verwickelt sie in ein Gespräch über die tragischen Ereignisse der letzten Tage. Erst als sie zuhause ankommen und er mit ihnen das Brot bricht, fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen: Jesus ist [mitten unter uns]!

Autor: Gerhard Führer
Gerhard Führer ist in der geschäftsführenden Leitung des apc hauptverantwortlich. Er ist Teil des Leitungsteams der Rhema-Gemeinschaft in Linz und leitet für Jugend mit einer Mission die King’s Kids Arbeit in Österreich. Beruflich beschäftigt er sich mit Mediation und Konfliktmanagement.


Auch heute brennt unser Herz, wenn er [mitten unter uns] ist und wir seine Nähe spüren - ganz wie bei den Emmaus-Jüngern! Zu manchen Zeiten wiederum scheint er weit entfernt zu sein - wir kämpfen mit widrigen Umständen, unseren Unzulänglichkeiten, Ängsten, Krankheiten, Schmerzen, oder Niederlagen – und erkennen oft erst im Nachhinein, dass Jesus die ganze Zeit an unserer Seite war. Wir hätten diese Lektion wohl nie gelernt, wenn er nicht „unsere Augen gehalten“ hätte - ganz wie bei den Emmaus-Jüngern!

Seine Handschrift ist so völlig anders, als wir es uns vorstellen! Dieser Messias hielt sich auch nicht an die Erwartungen seiner Jünger und jüdischen Brüder, sondern nur an den Willen seines Vaters. Er kam nicht als der Löwe von Juda und souveräne Befreier, den seine Zeitgenossen herbeisehnten, sondern als das makellose Pessahlamm. Er besiegte nicht die Feinde Israels, die über ihr Land herrschten, sondern den Feind Gottes, der über die gefallene Schöpfung herrschte. Er befreite nicht das Volk, sondern die Herzen jedes Einzelnen, der an ihn glaubt. Und er tat es auf eine völlig unerwartete, erschütternde und demütigende Weise. Er ließ seinen Körper zerbrechen und sein Blut verschütten, um dich zu retten und zurück zu bringen in deine Bestimmung. So sehr liebt dich der Vater! Er schickte seinen Sohn Jesus in den Tod, damit du nicht kaputt gehst, sondern für immer mit ihm leben kannst – wenn du nur an ihn glaubst!

Wenn du ein brennendes Herz haben und Jesus [mitten unter uns] erleben möchtest - ganz wie die Emmaus-Jünger - dann lass dich auf die Herausforderung ein und komm zum apc! Ich verspreche dir: wenn Jesus 24 Stunden lang [mitten unter uns] ist, wirst du nicht mehr derselbe sein wie vor dem apc - ganz wie die Emmaus-Jünger! Das Risiko ist hoch, dass er deine bisherigen Vorstellungen auf den Kopf stellt und ganz neu zu dir redet. Willst du dich darauf einlassen?

Und übrigens - ob ich im Februar den Weg von Jerusalem nach Emmaus wirklich gegangen bin, kann ich dir ja erzählen, wenn wir uns am 2. Oktober beim apc sehen! Ich freue mich darauf!

Dein Gerhard

 

 








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