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Manuela Kocher
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| Dangerous Prayer - Gerhard Führer |
| Dienstag, 05. Oktober 2010 um 10:00 |
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… so lautete der Untertitel des Willkommensplakats zum Gebetsparcours beim apc. Und wie gefährlich Gebet sein kann, werden wir in unserem eigenen Leben, an unseren Schulen, Arbeitsplätzen, in den Gemeinden und in unserem Land in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren erleben. Denn es hat Auswirkungen, wenn wir Gott im Gebet bestürmen. Autor: Gerhard Führer
![]() In der [eat & meet] Pause während des apc am Samstag Abend wurde mir in einem Bibel-TV-Interview die Frage gestellt, was meine stärkste Erfahrung mit Gebet war. Man hat ja bei solchen Interviews nicht viel Zeit zum Nachdenken. Darum erzählte ich ein für mich besonders eindrucksvolles Erlebnis aus meiner Sturm- und Drang-Zeit als junger Christ, als unsere Jugendgruppe mit viel Begeisterung und wenig Sensibilität versucht hatte, die ganze Welt für Jesus zu gewinnen :-) (ich entschuldige mich heute von Herzen bei allen, die wir damals durch unsere Unreife vor den Kopf gestoßen haben!). Wir waren nach Gosau eingeladen worden und hatten ausgemacht, mit den „Gosinger“ Jugendlichen schon am Nachmittag Schifahren zu gehen, bevor wir uns am Abend gemeinsam im Pfarrhaus zum Jugendkreis treffen würden. Als wir mit einiger Verspätung beim Hornspitzlift ankamen, waren die Gosinger schon eine Stunde auf den Schiern. Sie hatten eine kleine Schanze gebaut und Schispringen geübt. Gerade als wir mit unseren Schiern vom Auto zur Talstation gingen, wurde dort einer von ihnen in den Rettungswagen gehoben. Er war schwer gestürzt und blutete aus den Ohren - ein eindeutiges Zeichen für einen Schädelbasisbruch, wie man uns sagte. Wir hatten keine Gelegenheit mehr, mit ihm zu sprechen oder für ihn zu beten, denn die Rettung raste sofort los zum Unfallkrankenhaus Salzburg. Wir verabredeten mit unserer Gruppe, für den Burschen zu beten, während wir mit dem Lift nach oben fuhren. Am Schlepplift bestürmte ich mit meiner Gebetspartnerin Veronika den Herrn um Heilung. Während wir beteten, hatte ich plötzlich den Eindruck, vom Widersacher zurückzufordern,was er sich widerrechtlich genommen hatte. Wir sprachen das mit großem Glauben und Vertrauen auf Gottes Heilungskraft aus und erwarteten im Gebet, dass der Junge gesund sein und der ganze Jugendkreis Gottes Macht erleben würde. Als wir am Abend in den Jugendkreis kamen, erfuhren wir, dass die Untersuchung im UKH Salzburg ergebnislos gewesen war und er gleich wieder nach Hause fahren durfte! Ich verkündete mit großem Glauben Gottes Wort, und der ganze Jugendkreis traf an diesem Abend eine neue Entscheidung, Jesus nachzufolgen! Unser Gebet ist für Satan und das Reich der Finsternis gefährlich. Wenn wir uns mit Gott verbinden und in Seinem Willen beten, steht ohne Zweifel fest, wer der Sieger ist! Ich hätte im Interview noch viele andere Gebetserhörungen erzählen können, die ich in den 30 Jahren erlebt habe, seit ich Jesus nachfolge. Doch eines ist mir an all diesen Wundern Gottes aufgefallen - sie traten ausschließlich in zwei Zusammenhängen auf:
Klaus Eickhoff erklärte es gestern Abend dem Leitungskreis unserer Gemeinde so: Der Name Jesus bedeutet „Gott rettet“. „Zwei oder drei“ sind in der Bibel immer dann vonnöten, wenn etwas Wichtiges bezeugt werden soll. Wenn uns also Jesus in Mt 18,20 verspricht: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich [mitten unter ihnen]“, dann gilt dies ganz besonders, wenn wir dabei sind, Ihn als Retter zu bezeugen! Eickhoff meinte weiter, dass Jesus auch die Zusage „ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ im Zusammenhang des Missionsbefehls machte: Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Das ist ja richtig „dangerous“ für den Feind: wenn wir den Auftrag Jesu wahrnehmen, wird die Macht Gottes [mitten unter uns] erfahrbar! So lasst uns weitermachen mit „dangerous prayer“! Lasst uns Gott bestürmen, dass er seinen Arm ausstreckt und unter uns Wunder tut, indem er seine Liebe offenbart und Verlorene rettet! „Dangerous“ ist dein Gebet auch deshalb, weil es sehr leicht passieren kann, dass Gott dich selbst auffordert, ein Teil der Gebetserhörung zu werden! Bist du bereit, Jesus in deinem Umfeld zu bezeugen? Zu deinem Schuldirektor zu gehen und ihn um einen Raum für einen Schülergebetskreis zu bitten? Bist du bereit, deine Begabungen für Gott einzusetzen? In dieser Generation einen Unterschied zu machen? Deine schulische und berufliche Ausbildung als Gottes Chance zu nutzen? Mit deinen Fähigkeiten in einem der sieben Gesellschaftsbereiche, die wir in der apc Gebetsnacht durchgebetet haben, für Jesus einzustehen? Ich bete, dass du Jesus [mitten unter uns] erlebst bei allem, was du von Ihm gehört hast und nach diesem apc in Seinem Auftrag tust. Wir sehen uns bei einem der [apc dahoam]! Pray dangerous! Dein Gerhard |