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Warum muss der apc zu Ende gehen? Könnten wir es nicht bis Weihnachten ausdehnen?
Jeder von euch war vielleicht schon mal auf einem Sommercamp oder Teenielager. Man geht voller Energie nach Hause, bereit, allen Menschen von Jesus zu erzählen, jeden Tag Stille Zeit zu machen und ein Leben zu führen das Jesus ehrt. Voller Freude über das Erlebte und gleichzeitig traurig, dass es nun wieder vorbei ist: So sieht der Mischmasch der Gefühle im Inneren aus.
Vielleicht ist es den Menschen in Jerusalem ähnlich gegangen, wenn sie sich nach dem Feiern in Gottes Gegenwart, nach diesem face2face mit dem heiligen Gott, wieder auf den Heimweg gemacht haben, zurück in ihren Alltag, zu ihrer Arbeit. Das Außergewöhnliche ging zu Ende und das Gewöhnliche stand wieder auf der Tagesordnung. Oder vielleicht doch nicht? Ich glaube nicht.
Dort, wo echte, tiefe Begegnung mit Gott stattfindet, geschieht immer Veränderung bei uns. Wir brauchen nur die Menschen der Bibel anschauen. Wenn sie ein Rendezvous mit dem Allmächtigen hatten, wurden aus eher ängstlichen Menschen auf einmal mutige Draufgänger (Mose), aus Großmäulern Menschen mit einer gesunden Selbsteinschätzung (Petrus), aus passionierten Christenverfolgern Menschen, die Jesus über alles liebten (Paulus).
Ich bin mir sicher, dass dieser apc zu Ende gehen wird - und zwar noch vor Weihnachten - aber die Auswirkungen dieses face2face mit unserem Herrn, wird ganz Österreich erfassen. Gott wird seinen Segen ausgießen auf unser Land und auf dich ganz persönlich. Du gehst in deinen Alltag, in dein Zuhause zurück aus der verändernden Gegenwart Gottes kommend. Der Alltag ist nicht immer ein großartiges Gotteserlebnis, aber wenn wir diese face2face Begegnungen mit unserem Herrn auch im Alltag praktizieren und im Kleinen treu sind, wird der Herr Großes tun. |