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Manuela Kocher
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| APC 2008 - Ein Wort auf den Weg von Gerhard Führer |
| Dienstag, 02. Dezember 2008 um 08:40 |
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Vor ein paar Wochen flog ich mit der Abendmaschine von Frankfurt nach Hause. Im turbulenten Treiben dieses riesigen Flughafens mit seinen unendlichen Gängen, Geschäften, Airline-Schaltern, Sicherheitskontrollen, Warteräumen und Gates, den vielen Reisenden und Beschäftigten, wird die Nacht zum Tag. Alles strahlt sauber und in hell erleuchtetem Glanz. Je höher sich jedoch dann mein Flugzeug in den Himmel über der Großstadt erhob, umso blasser wurden die hellen Lichter des Flughafens und der Stadt, bis sie fast völlig von der Dunkelheit verschlungen waren. In diesem Moment überkam mich ein Gefühl der Ehrfurcht gegenüber der Größe und Herrlichkeit Gottes. Wie klein sind doch unsere scheinbar großartigen technischen Errungenschaften gegenüber seiner Macht und Energie? Wir meinen, unsere Welt "im Griff" zu haben, wollen die Nacht erhellen und sind doch davon abhängig, dass am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht. Unsere scheinbar moderne Welt liegt aus Gottes Perspektive in völliger Finsternis, unfähig, sich daraus zu befreien. Ja sie merkt es nicht einmal und täuscht sich selbst mit schlechten Imitationen dessen, was der Schöpfer für sie erdacht hat. Im Advent feiern wir, dass Jesus, der Sohn des allmächtigen Gottes, zum Licht der Welt geworden ist. "Das Volk, das im Finstern lebt, sieht ein großes Licht; hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind", lesen wir um diese Zeit im Buch des Propheten Jesaja (9,1). Jesus allein hat die Macht, uns aus der Finsternis zu befreien, wenn wir an ihn glauben und ihm nachfolgen. Er wird wiederkommen – auch und vor allem das feiern wir im Advent! "Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein" (Mt 24,27) Wenn wir am Samstag gemeinsam zum apc nach Wien fahren, möchten wir das als Gottes Mitarbeiter tun, die sein Licht in diese dunkle Welt tragen wollen. Das Motto des Kongresses "face2face" wird besonders am Sonntag Nachmittag sehr konkret werden, wenn wir alle in die Stadt fahren und das Licht Gottes zu den Menschen bringen werden. Unsere Gebete können Gottes Arm über unserer Bundeshauptstadt und unserer Nation bewegen, sodass der Herr sich neu über unser Volk erbarmt. Gerade im 70. Gedenkjahr an die dunkelste Zeit in unserer Geschichte, als am 12.3.1938 Österreich an Nazi-Deutschland angeschlossen wurde und mit der Reichspogromnacht am 9.11. Plünderung, Zerstörung, Deportation und Ermordung über unsere jüdischen Mitbürger hereinbrach, möchten wir vor den Thron Gottes kommen und ihn um Gnade für unser Land bitten. Wenn wir am Sonntag Abend unter einem leuchtenden Davidstern am Heldenplatz alle gemeinsam zum Herrn rufen werden, soll die Finsternis zum Licht und die Nacht zum Tag werden, weil Gott im Himmel sich freut über seine Kinder, die ihn lieben! Toll, dass du "face2face" dabei bist, wenn Gott unser Land durch Gebet verändert! Gerhard Führer |