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Hallo liebe Schulbeweger (und Beter), könnt ihr euch noch an den Nachtslalom in Schladming erinnern? Millionen Zuseher vor den Fernsehgeräten weltweit, 48.000 Zuschauer live vor Ort, 400 Sicherheitsleute und Polizisten, über 300 Mitarbeiter für Piste, VIP-Betreuung und Verwaltung. Außerdem Rettungsdienst, Fernsehanstalten usw. Ein Event, das kaum an jemandem in Österreich vorbeigeht. Ja und auch ich (Schulbeweger Stefan) war live vor Ort als Zuschauer dabei :) Die Stimmung war einfach mitreißend! Vor allem bei den letzen Läufern des 2. Durchgangs, den Besten des 1. Durchgangs. Als dann noch der Salzburger Reinfried Herbst den Sieg holte und Manfred Pranger mit Rang drei als zweiter Österreicher ebenfalls auf dem Stockerl stand, war die Stimmung perfekt. Leuchtfeuer wurden abgebrannt, Fahnen geschwungen und es wurde gefeiert.
Stefan Hüttenmeyer ist in der Schulbeweger Arbeit beim Bibellesebund aktiv. Ausserdem ist er Mitglied der Leitung des apc
Aber warum schreibe ich euch hier vom Nachtslalom in Schladming? Weil mir dabei ein paar Gedanken gekommen sind, die ich mit euch teilen möchte. Als ich gestern am Zielhang der Planai als Zuschauer gestanden bin, hab ich darüber gestaunt, wie viele Menschen sich bei minus 5 Grad zusammengedrängt für Stunden in die Kälte stellen um ein paar Skifahrer - die man in ihrem Rennanzug ohnehin fast nicht erkennt - beim Slalomfahren zuzuschauen. Eigentlich müsste man die 48.000 Menschen (inkl. mir *gg*) für verrückt erklären. Doch es ist schon etwas besonderes „dabei zu sein“. Die Stimmung, die Gemeinschaft der Fans, die Weltelite des Slaloms nur wenige Meter von einem entfernt. Ein tolles Gefühl, wenn so viele Menschen jubeln - wenigstens für ein paar Minuten oder Stunden. Schön für die, die dabei sind. Schade für die, die nur den Schein der Flutlichtanlage sehen und daran mit dem Auto vorbeifahren.
Ich hab daran gedacht, wie es wohl im Himmel sein wird. Wenn es schon so schön anzuse hen ist, wie 48.000 Menschen sich über ein paar Skifahrer freuen. Welch eine Freude, welch ein Jubel, welch ein Fest wird das sein, wenn wir Gott gegenüberstehen werden. Es wird keinen Moderator brauchen, der die Massen in Stimmung hält. Es wird jeder wissen, dass Jesus Sieger ist. Es wird keinen „Tag danach“ geben, an dem Müdigkeit, Müll und nur eine schöne Erinnerung bleiben. Es wird eine ewige vollkommene Freude sein. Das übersteigt eigentlich unsere Vorstellungskraft, doch ich bin überzeugt, es wird genial sein!
Aber es wird auch Menschen geben, die nicht mitjubeln können, weil sie Jesus nicht kennen, ihn nicht als Retter angenommen haben oder nie etwas von Jesus gehört haben. Und genau da liegt unsere Aufgabe, Jesus zu bekennen und ein Zeugnis für unsere Mitmenschen sein - modern gesagt: Werbung für Jesus zu machen. Wir können nicht mehr tun, aber auch nicht weniger.
So einfach ist das aber gar nicht. Ich frag mich selber oft, wieso mir das so schwer fällt. Ich frag ja auch Menschen um mich rum, ob sie den Nachtslalom gesehen haben oder ob sie sogar dabei gewesen sind. Dann erzähle ich ihnen, was ich dort erlebt habe, wie toll es war und, dass es sich wirklich lohnt, mal vor Ort dabei zu sein. Das selbe könnte ich eigentlich mit dem Evangelium (Frohe Botschaft) auch machen: Einfach ganz ungezwungen, selbstverständlich von Jesus reden. Gut, dass Er mir dabei helfen will.
Wie geht es dir damit? Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Erfahrungen, Fragen, Anregungen kurz, wir freuen uns einfach, von euch zu hören/lesen :)
Dieser Text entstammt, leicht überarbeitet, dem Schulbeweger - Newsletter. Willst du den Newsletter regelmässig bekommen, ein Mail an schuelergebet(at)bibellesebund.at (Kontaktformular) reicht. |